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Heimatjahrbuch 2018

Jetzt bestellen! Hier wird authentisch über die pfälzische Heimat geschrieben, über das Leben, das alle Menschen in der Stadt und dem Kreis teilen. Für alle, die mehr wissen wollen über die Region und die Menschen hier. Das Heimatjahrbuch 2018 ist für sechs Euro plus 2,50 Euro Versandkosten beim Rolf Schmiedel Verlag erhältlich. Bestellungen unter Telefon 0631-205772-0, per Fax 205772-29 oder per Mail an mail(at)wir-im-landkreis.de möglich.

Maria Madenbergs Kolumne

Ich bewundere Menschen, die mutig sind. Sie haben so eine Unerschrocken-heit an sich - das beeindruckt mich. Sie haben eine Idee im Kopf und tun sie dann einfach. Egal, was da kommt - sie ziehen dann "ihr Ding" durch. Hör auf dich selbst! Egal, was andere sagen! Sieh nur auf dich selbst! Und ähnliche gebetsmühlenartige Um-, bzw. Anerziehungs-Sprüche sind virulent. Da ist kein Platz mehr für wenigstens ein Quäntchen Rücksichtnahme. Ort und Situation spielen keine Rolle. Am Mackenbacher Kreisel, an der Supermarkt-Kasse in Landstuhl, an der Fußgängerampel in Enkenbach - Freundlichkeit wird als Schwäche ausgelegt. Ein Auto-Corso mit flatternden weißen Hochzeitsbändchen kommt mir entgegen, will vor mir die Straße kreuzend abbiegen, ich halte an und lasse die ausgelassen hupende Kolonne passieren. Hinter mir hupt es plötzlich auch: Wild gestikulierend eine vielleicht Mittdreißigerin in ihrem Cabrio bedeutet mir, ich solle weiterfahren, mein Vorfahrtsrecht ausnutzen...

40-jähriges Jubiläum

 

Seit 40 Jahren ist Sozialamtmann Claus-Joachim Seeger im öffentlichen Dienst tätig. Zu diesem besonderen Jubiläum gratulierten Erste Kreisbeigeordnete Gudrun Heß-Schmidt und Kreisbeigeordneter Peter Schmidt und dankten ihm für seine hervorragende Arbeit. Seeger sei "Mister Schutzhilfe", spielte Schmidt auf Seegers über 30-jährigen Einsatz in der Schutzhilfe Landstuhl an. Diese Aufgabe habe sehr viele Facetten und fordere einen Rundumeinsatz, vom Seelentröster über Erzieher, Berufsbetreuer bis zum Hausmeister mit der Bereitschaft, immer rufbereit zu sein, wenn es irgendwo "brennt".

Seeger sei genau der richtige Mann, um dieser Aufgabe mit Professionalität aber auch mit Herz nachzukommen. Dabei kam Seeger erst über Umwege zur Sozialarbeit. Denn zunächst hatte er eine Laufbahn bei der Polizei eingeschlagen und war beim Bundesgrenzschutz in Bonn tätig. 1982 hatte er sich aber entschlossen, doch seinem ursprünglichen Berufswunsch nachzugehen und nahm ein Studium zum Diplom-Sozialarbeiter auf. 1985 absolvierte er ein Praktikum beim Jugendamt der Kreisverwaltung Kaiserslautern und wurde 1986 als Sozialarbeiter eingestellt mit dem Aufgabengebiet "Sachbearbeitung Schutzhilfe".