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Heimatjahrbuch 2018

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Maria Madenbergs Kolumne

Ich bewundere Menschen, die mutig sind. Sie haben so eine Unerschrocken-heit an sich - das beeindruckt mich. Sie haben eine Idee im Kopf und tun sie dann einfach. Egal, was da kommt - sie ziehen dann "ihr Ding" durch. Hör auf dich selbst! Egal, was andere sagen! Sieh nur auf dich selbst! Und ähnliche gebetsmühlenartige Um-, bzw. Anerziehungs-Sprüche sind virulent. Da ist kein Platz mehr für wenigstens ein Quäntchen Rücksichtnahme. Ort und Situation spielen keine Rolle. Am Mackenbacher Kreisel, an der Supermarkt-Kasse in Landstuhl, an der Fußgängerampel in Enkenbach - Freundlichkeit wird als Schwäche ausgelegt. Ein Auto-Corso mit flatternden weißen Hochzeitsbändchen kommt mir entgegen, will vor mir die Straße kreuzend abbiegen, ich halte an und lasse die ausgelassen hupende Kolonne passieren. Hinter mir hupt es plötzlich auch: Wild gestikulierend eine vielleicht Mittdreißigerin in ihrem Cabrio bedeutet mir, ich solle weiterfahren, mein Vorfahrtsrecht ausnutzen...

Grundschule Frankenstein wird geschlossen

 

Bildungsministerin Stefanie Hubig und der Präsident der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), Thomas Linnertz, haben im rheinland-pfälzischen Bildungsausschuss das Ergebnis der Überprüfung gemäß den Leitlinien für ein wohnortnahes Grundschulangebot mitgeteilt. "Insgesamt kommen wir zu dem Ergebnis, dass bei 30 Schulen Ausnahmegründe vorliegen, die den Erhalt des Standortes rechtfertigen. Bei neun Schulen liegen keine Ausnahmegründe für ein Fortbestehen vor. Die Grundschule Frankenstein in der Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn ist eine dieser Schulen.

"Alle Beteiligten vor Ort sind informiert. Die ADD hat die Schulträger und Schulleitungen über die Ergebnisse der Überprüfung in Kenntnis gesetzt", sagte die Bildungsministerin und betonte: "Der Prüfprozess erfolgte - wie so oft in den vergangenen Monaten betont - mit Augenmaß und mit Blick auf die individuellen Gegebenheiten vor Ort. Wir werden in Rheinland-Pfalz weiterhin ein dichtes Netz an Grundschulen vorhalten, das unseren jüngsten Schülern ein gutes Bildungsangebot und kurze Wege ermöglicht."

Bei der Überprüfung sei insbesondere in den Blick genommen worden, ob die Schule zukünftig durch steigende Schülerzahlen wieder Jahrgangsklassen bilden und ob in erreichbarer Nähe eine Grundschule vorhanden ist, die die Schüler aufnehmen kann. "An einigen Standorten hat es in den vergangenen Jahren zudem bereits einen großen Anteil an Eltern gegeben, die ihre Kinder an anderen Grundschulen angemeldet haben und nicht mehr vor Ort. Auch diesen Aspekt haben wir in der Überprüfung der Schulstandorte mitbedacht", so Linnertz.

 

In den Fällen, in denen kein schulisches Bedürfnis für die betroffene Grundschule besteht, wird das förmliche Verfahren nach dem Schulgesetz eingeleitet. Dabei werden zunächst der Schulausschuss, der Schulelternbeirat sowie der Regionalelternbeirat beteiligt und das Mitbestimmungsverfahren mit dem Bezirkspersonalrat für die staatlichen Lehrkräfte an Grundschulen eingeleitet. Etwaige Aufhebungen sollen grundsätzlich zum Schuljahr 2018/19 erfolgen. 

"Der Prozess hat uns gezeigt: Es ist richtig und wichtig, dass sich die Schulträger mit ihrem Schulstandort und der Perspektive vor Ort auseinandersetzen. Für alle weiterführenden Schularten ist eine verbindliche Schulentwicklungsplanung im Schulgesetz verankert. Es könnte perspektivisch auch für Grundschulen eine sinnvolle Möglichkeit sein, die Schulträger als Experten vor Ort dauerhaft einzubinden", sagte die Bildungsministerin abschließend.